Vorträge, Seminare, Workshops, Lesungen


Wege zur Authentizität Ich-Sein in einer agilen Gesellschaft- GLE Kongress 1.-2.5.2021  Wien

Leitung: Dr.in Helene Drexler, Mag.a Susanne Pointner, Mag.a Renate Bukovski MSc, Dr. Christoph Kolbe

Die Frage „Wer bin ich – eigentlich und wirklich?“ beschäftigt jeden Menschen ebenso existentiell wie alltäglich. Es scheint, dass viele Menschen vom Anspruch getrieben leben, sich täglich neu beweisen, erfinden und optimieren zu müssen. Der durch die Coronakrise verordnete Ausstieg aus dem Hamsterrad lässt uns den Spannungsbogen zwischen Aktivität und Passivität, Sorge und Zuversicht, Anpassung und Eigenständigkeit noch deutlicher spüren.

Anmeldung: www.existenzanalyse.org

Auch als Onlinekongress buchbar!


Das trau ich dir zu!                                                                                                                             Wie wir für uns und andere eine Sprache der Ermutigung finden

Im Kongress werden ExpertInnen aus der Existenzanalyse, aus anderen therapeutischen Schulen, der Philosophie und aus den Medien sich mit Fragen der Identität und der Authentizität beschäftigen. Was können LebensberaterInnen und PsychotherapeutInnen beitragen, damit KlientInnen gut gerüstet sind, um dem raschen Wandel und den unerwarteten Krisen standzuhalten? Was können wir anbieten für den gesunden Umgang mit der Vielfalt der Vernetzung und Angebote?

Am Samstag Abend lässt uns Prof. Kernberg an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben, bevor wir im Festsaal der Universität Wien den inhaltsreichen Tag beschwingt ausklingen lassen.

Wir laden Sie herzlich ein und hoffen, dass Sie im vielfältigen Angebot Spannendes und Bereicherndes für sich finden. Außerdem wird es möglich sein, den Kongress schon im Vorfeld als Onlineveranstaltung zu buchen. Sie können im Livestreaming den Kongress miterleben.

Infos und Anmeldung https://www.existenzanalyse.org/kongress-2/ 

Präsymposium im Rahmen der Goldegger Dialoge

"Mut und Zuversicht" 2.-4.6.2021

23..Oktober 2020, Ort: Schloss Goldegg

Anmeldung: http://www.schlossgoldegg.at/index.php?id=562

In einer funktionalisierten, auf Selbstoptimierung ausgerichteten Welt ist es eine Herausforderung, aufrichtige Wertschätzung für sich und andere zu kultivieren und in den Ausdruck zu bringen. Manipulatives Lob, das mit versteckten Leistungsappellen verknüpft ist, schreckt ebenso ab wie gleichgültige Selbstverständlichkeit oder kühle Abwertung.Oft möchten wir den anderen fördern, rutschen aber unbemerkt in eine ängstliche oder abwertende Haltung. Auch im inneren Dialog fällt es manchmal schwer, Zuspruch mit konstruktiver Kritik gut zu vereinen.

Wir erreichen einander, wenn es gelingt, etwas Wesentliches im anderen zu berühren. Dadurch können wir den anderen – Partner, Kinder, KollegInnen - in der Entwicklung fördern und im ganz persönlichen Potential inspirieren. Im Workshop wollen wir durch Input, Austausch und Übungen unsere sprachliches Inventar sowie die dahinterliegenden Haltungen betrachten und verstehen, sowie unsere Fähigkeit zur Ermutigung verfeinern und erweitern. 


Traum(a)partner: Biographisch verankerte Verletzungsmuster in der paartherapeutischen Praxis

Vortrag beim Psychoimmunologiekongress 18.-20.9.2020 Innsbruck - VERSCHOBEN AUF HERBST 2021

Anmeldung: https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/

Inhalt:

Menschen mit belastenden Kindheitserfahrungen tendieren besonders dazu, PartnerInnen zu wählen, die äquivalente oder komplementäre Verletzungsmuster in ihren biographischen Rucksäcken tragen wie sie selbst. Je früher die Verletzung stattgefunden hat, desto automatisierter, sprachloser, affektiv geladener und dominanter wird das Wechselspiel der Reaktionen der PartnerInnen. Geschlechtsspezifische Rollenbilder und äußere Stressfaktoren verschärfen die psychische und physische Gefährdung der Betroffenen.

 

Heilendes Potential liegt in dem tiefen inneren Verständnis füreinander und der kraftvollen Sehnsucht der hilfesuchenden PartnerInnen. Wie können wir als Anlaufstelle und Ressource für die Betroffenen zur Verfügung stehen? Wie können wir sie unterstützen, sichere Orte für sich, aber auch innerhalb der Partnerschaft zu finden? Anhand von Fallbeispielen aus der Einzel- und Paartherapeutischen Praxis werden Wege in eine gesundheits- und wachstumsfördernde Paarbeziehung oder eine ressourcenschonende Trennung aufgezeigt.


„Ich höre Dich – und es bewegt mich.“                                                                   Sprache als Gestaltungsinstrument für motivierende Lehr- und Lernräume.

Vortrag im Rahmen der "BBP- Enquete derösterreichischen Beratungslehrkräfte

Traunkirchen 12.-14. 11. 2020 VERSCHOBEN auf 13.11.2021

In einer lauten, funktionalisierten, digitalisierten Welt ist es eine Herausforderung, sich Gehör zu verschaffen und selbst sprachliche Nuancen abzustimmen. Schüler, Lehrende, BetreuerInnen und Eltern erreichen einander, wenn es gelingt, etwas Wesentliches im anderen zu berühren. Dazu braucht es den wohlwollenden inneren Dialog sowie das Beachten der Grundmotivationen des Menschen: Schutz, Nähe, Wertschätzung und Sinn.