Vorträge, Seminare, Workshops, Lesungen

Imago-Kongress 2019: Inspiration and Tradition

17.-19.5.2019 Europahaus Wien

Mit Joachim Bauer, Harville Hendrix, Helen Hunt u.a.

Leitung und Impulsreferat: Susanne Pointner

Information und Anmeldung

https://www.imagocongress.at/

 


„Wie soll ich meine Seele halten …“ Vom Schrei nach Liebe zum Zuruf des Liebenden

Vortrag im Rahmen des GLE Kongress 2019: "Psyche macht Dynamik. Freiheit finden im Getriebensein."

https://www.existenzanalyse.org/kongress-2/

Prezi Präsentation

https://prezi.com/ejobevq4slve/?token=eeccc6bb5680daa1a04423d17e68d837c0db4efd46b794da34d731ab76321a11&utm_campaign=share&utm_medium=copy

Vortrag: Auditorium Netzwerk

Frauen und Männer  erleiden in den eigenen vier Wänden verbale Attacken, Demütigung, Ausgrenzung, Kälte. Betroffene fühlen sich fremdbestimmt – vom Partner/der Partnerin, von der eigenen Angst und Wut, von der Belastung des Alltags und der Ausweglosigkeit der Situation.

Dennoch wünscht sich die überwiegende Mehrzahl der Jugendlichen und Erwachsenen nach wie vor eine monogame, langjährige Beziehung. Die (erotische) Liebe kommt nicht aus der Mode, auch wenn „Fluchtwege“ in unverbindlichere Beziehungsmodelle oder in künstliche Ersatzwelten in den modernen Paarraum hineindrängen.

Um die Kluft zu überbrücken, wird immer häufiger professionelle Hilfe im Einzel- oder Paarsetting in Anspruch genommen, in der in einem sicheren Begegnungsraum der beharrliche Ruf nach Nähe und gemeinsamer Entwicklung unüberhörbar wird.

Aus der Sicht der Existenzanalyse widmet sich der Vortrag diesen Phänomenen und dem möglichen Prozess des Paares aus psychodynamischen Automatismen hin zur Nutzung personaler Potentiale für eine freiere, liebevollere und würdevollere Beziehung.


„Schwesterchen, mich dürstet!“ Geschwister-Dynamik in der Paartherapie

Vortrag im Rahmen der Vorkonferenz der 18. Internationalen Bindungskonferenz "Bindung und Geschwister"

 

Fr., 13. September - So., 15. September 2019

Biographischen Geschwisterkonstellationen prägen die Paarbeziehung mehr als Paaren bewusst ist. Um die Geschwister (meist unbewusst) zu schützen, bleiben gemeinsame Erlebnisse im therapeutischen Kontext oft im Schatten. Fürsorgliche, freundschaftliche, konkurrierende, leidende Geschwister wirken sich auf die Partnerwahl und die Beziehungsgestaltung aus und spiegeln sich häufig im Umgang mit dem Partner wider.

Eine gute Möglichkeit, entsprechende Übertragungsphänomene zu beleuchten und sich aus ihrer Verstrickung zu befreien, ist die paartherapeutische Arbeit mit Bildern, Märchen und Mythen. Gretel kann lernen, nicht mehr überfürsorglich den Bruder, und späteren Partner zu schützen. Zeus kann sich von der wiederholten Streitinszenierung mit der mächtigen Schwestergattin Hera befreien. Gerda und Kay lösen sich aus der Umklammerung des Eispalastes.

 

Was dem Paar möglich wird durch die gelungene Begegnung und personales Wachstum wirkt oft zurück auf die Ursprungsfamilie und mehr noch auf das Verhältnis der Kinder zu einander. Im Miterleben des – zumindest manchmal - herzlichen Miteinanders der nächsten Generation kann das eigene Schwester- und Bruderherz heilen.

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Wir wollen doch das Gleiche - oder nicht?

Workshop für Paare, die sich selbst und einander etwas Gutes tun und die gemeinsame Wertelandschaft durchwandern wollen.

 

Kennen Sie das? Sie suchen Geborgenheit, Nähe und Lebendigkeit. Sie wollen angenommen und geschätzt werden und sich miteinander weiterentwickeln.

Sie geben sich Mühe - und doch klappt es oft nicht. Es wird gestritten oder geschwiegen. Es wiederholen sich die gleichen Themen und die gleichen Verhaltensmuster. Im Alltag ist lebendige Beziehung und das konstruktive Miteinander oft eine Herausforderung. 

Der Paarworkshop ermöglicht es Ihnen, in kurzer Zeit die wichtigsten Stolpersteine und Schatzkisten in Ihrer Paarbeziehung zu finden. Sie lernen durch strukturierte Dialogführung, Gespräche in der Sicherheitszone zu führen.  Sie bekommen Impulse und Anleitung für einen wertschätzenden und liebevollen Austausch daheim. Die Dialoge führen Sie als Paar. Ihre Intimsphäre bleibt gewahrt - in der Gruppe muss sich niemand zu Wort melden, der das nicht möchte.

 

„Es tut so gut, wieder mal frischen Wind im Liebesleben zu spüren“ (Teilnehmerin).

 Ort;:Schloss Goldegg

 


„Funkstille und Funkenflug.   Die Bedeutung der personalen Begegnung für eine lebendige Paarbeziehung"

Vortrag im Rahmen des Internationalen GLE -Kongress 2020

"Wenn`s funkt. Das existenzielle Moment in der Beziehung" 1. - 3. Mai 2020 Lindau

Die Paarbeziehung ist geprägt von Bedingungen, die sowohl  der liebenden  Begegnung als auch psychodynamischer Reaktivität Tür und Tor öffnen. Die leibliche Nähe, hohe Erwartungen aneinander, die Abstimmung der Funktionalitäten in einer schnelllebigen, leistungsorientierten Welt lassen wenig Raum für das Verweilen, Verstehen und Trösten, für das Entdecken, das Lachen und die Sinnlichkeit. 

Um den Schmerz über den Verlust an Nähe zu unterdrücken, suchen die Partner oft Fluchtwege aus der Beziehung – destruktive Konfliktlösestrategien, Überengagement in diversen Bereichen, Rückzug, Überregulation, Sucht, Affären. Die Ressourcen werden knapper, das Paar gerät in den Teufelskreis.

 

Die Paare ahnen meist selbst, was sie  - mehr noch der Partner/die Partnerin verändern müsste, haben aber  nicht mehr die Motivation und Energie dazu. Existenzanalytische Therapie und Beratung zielt daher nicht in erster Linie auf Lösungen ab, sondern schafft Raum für Erkenntnis, Begegnung, Haltungsveränderung und gemeinsame Entwicklung. Damit wird die Liebe beflügelt, und scheinbar unlösbare Differenzen können zu sinnstiftenden und belebenden Kraftquellen werden.